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Informationen zum Corona-Virus

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21.01.22 Petershausen

Datum 11.01. 14.01. 18.01. 21.01.
Bisher infiziert 612 634 654 703
Bisher genesen 574 584 591 603
Derzeit krank 31 43 56 93

Die Zahlen der Tabelle mit den bisher infizierten, bisher gene­senen und aktuell erkrankten Per­sonen werden gewöhnlich am Dien­stag und Freitag vormittags mit Stand vom Vortag ver­öffentlicht. Bisher sind 7 Personen ver­storben.

»Impf-Anmeldung (oder beim Hausarzt)

Test: »Götz-Apotheke »Tennishalle »Fitness

22.01.22 Landkreis Dachau

Kumulierte Fallzahlen und Inzidenz der letzten 8 Tage
15.01. 16.01. 17.01. 18.01. 19.01. 20.01. 21.01. 22.02.
17443 17443 17678 17873 18164 18697 19266 19621
753,0 712,4 795,5 821,3 866,4 1076 1288 1392

Im Kreis Dachau ist die Inzidenz laut RKI 1392,5. Die direkt aus den aktuellen Daten der Tabelle errechnete Inzidenz wäre 1405,2. Bisher sind 182 Personen an oder mit Corona ver­storben.

22.01.22 Deutschland und Bayern

In Deutschland sind es laut RKI bisher 8.596.007 Infektionen, 135.461 mehr als am Vortag und 642.504 in den letzten 7 Tagen. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 772,7. Bisher sind 116.664 Todes­fälle zu beklagen (+179).

In Bayern wurden laut RKI bisher 1.550.586 Personen mit dem Co­rona-Virus infi­ziert, das sind 20.505 mehr als am Vortag und 108.039 in den letzten 7 Tagen, ent­sprechend einer 7-Tage-Inzidenz von 822,2. Bisher sind 20.298 Per­sonen ver­stor­ben (+32).

Aktuelle Regelungen: »BayIfSMV


Weitere aktuelle Informationen

21.01.22 Koordinierungsgruppe Pandemie

Mit einer Inzidenz von über 1200 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern innerhalb von 7 Tagen ist die fünfte Welle nun auch deutlich im Landkreis Dachau angekommen. Eine weitere Steigerung der Zahlen wird erwartet. Um die Situation im Landkreis Dachau einzuschätzen, tagte am Donnerstag, den 20.01.22, die Koordi­nierungs­gruppe Pandemie unter Leitung von Landrat Stefan Löwl erneut online. Bei den regel­mäßigen Bespre­chungen beraten sich etwa 40 lokale Experten aus Gesundheitsamt, Kliniken und Pflege- sowie Behinderten­einrichtungen, niederge­lassenen Ärzten, Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei, Apotheken, ambulanter Palliativ­versorgung sowie Fach­bereichen des Landrats­amtes, Gemeinden, Schulamt und den beiden Impfzentren.

Mit Hinblick auf die hohen Zahlen ging es vorrangig um die Sicherstellung der kritischen Infrastruktur. Der Bericht aus dem Gesund­heits­amt zeigt deutlich die angespannte Lage. Mit jeweils über 500 Fallmel­dungen in den letzten beiden Tagen ist die individuell-persönliche und vor allem zeitnahe Nachver­folgung jedes Falls kaum mehr möglich. Aus diesem Grund werden vulnerable Gruppen sowie kritische Infrastruktur wie Kliniken, Pflegheime und -dienste, Schulen und Kinder­tages­stätten mit absoluter Priorität behandelt. Alle anderen infizierten Personen können aktuell nur nachrangig kontaktiert werden. Das Gesundheitsamt bittet daher alle Betroffenen, sich an die bekannten Maßnahmen zu halten und sich bis zur Kontakt­aufnahme zu isolieren. Bei ernsten Symptomen sollte der telefonische Kontakt zu einem Arzt aufge­nommen werden, außerhalb der Sprechzeiten zum Bereitschafts­dienst der KVB unter Tel. 116 117. Ein Zuwachs der Corona-Fälle ist in allen Bereichen und Personen­gruppen festzustellen, wobei aktuell glücklicher­weise kaum andere Infektionen (Grippe, Magen-Darm-Erkran­kungen) festzustellen sind und somit die personellen Ausfälle nur leicht über dem Monatsschnitt für Januar liegen.

Die Situation im Landkreis Dachau ist aktuell exemplarisch für alle Landkreise in Oberbayern. In der ganzen Region wird ein deutlicher Anstieg der Inzidenz erwartet - die Spitze der Welle ist noch nicht erreicht. Trotz der angespannten Lage sind sich die lokalen Expertem einig, dass die kritische Infrastruktur aktuell noch nicht beeinträchtigt ist. Bei den Testlaboren kommt es aber immer wieder zu Verzögerungen, sowohl bei der Auswertung der Tests aus dem Testzentrum in Markt Indersdorf, wie auch bei den Tests aus den Kliniken und Arztpraxen. Aus diesem Grund rät die Koordi­nierungs­gruppe dazu, einen PCR-Test nur bei konkretem Bedarf zu machen, und unterstützt insoweit die aktuellen Diskussionen um eine Priorisierung der Testkapazitäten. Zum Freitesten aus der Quarantäne und der Isolation genügt ein Schnelltest/PoC-Test; ein PCR-Test ist hier beispiels­weise nicht erforderlich.

Grundsätzlich sind alle zugelassenen und bei den Teststellen im Landkreis verwendeten Schnelltests aussagekräftig und zuverlässig. Maximilian Lernbecher, Sprecher der Apotheker im Landkreis Dachau erklärt: "Alle Tests, sei es an den Teststellen oder zum Selbsttest, haben eine Zulassung und sind damit ohne Vorbehalte verwendbar. Wichtig ist natürlich die korrekte Anwendung. Auch ein heller oder dünner positiver Strich im Testfeld ist ein positiver Befund. Es macht dann wenig Sinn, einen weiteren Test zu machen. Das richtige Vorgehen ist dann einen PCR Test an einer Teststelle oder beim Hausarzt vorzunehmen, um das Ergebnis abzuklären."

Außerdem raten die Mitglieder der Koordi­nierungs­gruppe erneut zur sofortigen Impfung, egal ob Erst-, Zweit- oder Drittimpfung. Jede Impfung schützt und hilft! Freie Kapazitäten haben aktuell beide Impfzentren in Dachau und Karlsfeld. Bei der Omikron-Variante infizieren sich aktuell zwar auch viele geimpfte Personen, alle Experten betonen aber, dass die Impfung zuverlässig gegen einen schweren Verlauf einer Corona-Erkrankung schützt. Ausreichende Impfangebote und -termine sind ebenso wie der Impfstoff vorhanden. Am Samstag, den 22.01.22 findet eine weitere Impfaktion am Helios Amper-Klinikum Markt Indersdorf statt. Am folgenden Wochen­ende (28.02.22) ist zusätzliche Impfaktion in der Gemeinde Weichs geplant.

Die Koordinierungsgruppe Pandemie beobachtet auch die seit einigen Wochen statt­findenden "Spaziergänge" mit Sorge. Die anwesenden Ärzte sind sich einig: "Sobald sich eine größere Anzahl Menschen trifft, ist das Virus dabei. Omikron ist extrem ansteckend, auch im Freien ist eine Infektion möglich. Es macht dann auch keinen Unterschied, ob sich die Beteiligten fortbewegen oder nicht." Landrat Stefan Löwl appelliert daher an alle Bürgerinnen und Bürger: "Die freie Meinungs­äußerung und auch eine Diskussion ist jederzeit möglich und elementare Elemente unserer Demokratie. Nutzen Sie diese Möglich­keiten, aber halten Sie sich an die Spielregeln und die aktuell notwendigen Schutz­maß­nahmen, insbesondere Abstand und Maske. Treffen in größeren Gruppen sind pandemisch eine Gefahr."


Diese Seite wird möglichst täglich gegen 08:00 sowie nach Bedarf aktualisiert. Quellen: LRA, RKI, LGL.