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Informationen zum Corona-Virus

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17.04.21 Landkreis Dachau

Im Kreis Dachau ist die offizielle Inzidenz laut Ro­bert-Koch-Institut (RKI) 157,5. Der aus den kumulierten Fallzahlen des Gesundheits­amts (08:00, siehe Tabelle) errechnete Inzidenz­wert wäre 151,0. Bisher sind 134 Per­sonen an oder mit Corona verstorben.

10.04. 11.04. 12.04. 13.04. 14.04. 15.04. 16.04. 17.04.
6899 6908 6934 6972 7015 7077 7114 7158

Im Landkreis Dachau gilt seit 25.03.21 die sog. Notbremse für eine Inzidenz ab 100.

(Das Landratsamt teilte am 05.04.21 mit, dass bis auf weiteres Daten aus einzelnen Gemeinden - wie etwa Petershausen - sowie die Zahl von Personen, die derzeit krank sind, sich in Quarantäne be­finden oder inzwischen als geheilt gelten, nicht ver­fügbar sind.)

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17.04.21 Bayern und Deutschland

In Bayern wurden laut RKI bisher 550.632 Personen mit dem Co­rona-Virus infi­ziert, das sind 3951 mehr als am Vortag und 23.933 in den letzten 7 Tagen, ent­sprechend einer 7-Tage-Inzidenz von 182,4. Bisher sind 13.715 Per­sonen ver­stor­ben (+31).

In Deutschland sind es laut RKI bisher 3.123.077 Infektionen, 23.804 mehr als am Vortag und 133.631 in den letzten 7 Tagen. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 160,7. Bisher sind 79.847 Todes­fälle zu beklagen (+219).


Weitere aktuelle Informationen

16.04.21 - Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Dachau liegt aktuell bei 149,1 und stellt erstmals einen leichten Rückgang nach sieben Tagen kontinuierlichem Anstieg dar. Allerdings liegt der Wert immer noch deutlich über dem Grenzwert von 100 Neuinfektion pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten 7 Tage, und dies bedeutet, dass im Landkreis Dachau weiterhin die sog. "Notbremse" gilt, einschließlich der Ausgangs­sperre von 22 - 5 Uhr. Ob und in welcher Form die aktuell diskutierte "Bundesnotbremse" gelten wird, ist aktuell noch nicht bekannt.

Der Schulunterricht findet gem. § 18 Abs. 1 Nr. 1 (=Inzidenz über 100) der 12. Bay.IfSMV statt. Dies bedeutet, dass auch in der kommenden Woche vom 19. bis 25. April nur in der Jahr­gangsstufe 4 der Grundschulstufe, der Jahr­gangsstufe 11 der Gymnasien und Fachober­schulen sowie in Abschlussklassen Präsenz­unterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechsel­unterricht stattfinden wird. An allen übrigen Schularten und Jahr­gangs­stufen erfolgt Distanz­unterricht.

Für Schülerinnen und Schüler, für Lehrkräfte und das weitere an Schulen tätige Personal besteht eine mindestens zweimal wöchentliche Testpflicht m Präsenz­unterricht und an Präsenz­phasen des Wechsel­unterrichts dürfen somit nur Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die zu Beginn des Schultages über ein schriftliches oder elektronisches negatives Ergebnis eines PCR- oder POC-Antigentests in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 verfügen und auf Anforderung der Lehrkraft vorweisen oder in der Schule unter Aufsicht einen Selbsttest mit negativem Ergebnis vorgenommen haben. Die dem Testergebnis zu Grunde liegende Testung oder der in der Schule vorgenommene Selbsttest dürfen höchstens 48 Stunden vor dem Beginn des jeweiligen Schultags vorgenommen worden sein.

Auch im Hort dürfen ab Montag nur noch Schulkinder betreut werden, die einen negativen Testnachweis vorlegen können (Testung in den Schulen bzw. bei Distanzunterricht Testung im Hort). Die Informationen zur schulbezogenen Umsetzung und konkreten Unterrichtsgestaltung erfolgt über die jeweiligen Schulleitungen an die ganze Schulfamilie.

In den Kindertageseinrichtungen erfolgt gemäß § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 der 12. Bay.IfSMV lediglich eine Notbetreuung. Dies gilt auch für organisierte Spielgruppen.

Um ein verbundweit einheitliches Vorgehen zu gewährleisten, werden im Landkreis Dachau nächste Woche neben dem MVV-Schulfahrplan auch die Corona-Verstärkerbusse eingesetzt werden.

Zum Abschluss der in den letzten Tagen von den beiden Impfzentren sowie zahlreichen niedergelassenen Ärzten durchgeführten Sonderimpfaktion ("Impfturbo") bietet das Landratsamt Dachau gemeinsam mit den Hilfsorganisationen im Landkreis und unterstützt von den beiden Impfzentren allen impfbe­rechtigten und impfwilligen Personen ab 60 Jahren und mit Wohnsitz im Landkreis Dachau, eine Impfung mit dem Wirkstoff AstraZeneca an – auch ohne vorherige Terminvereinbarung. Diese Sonderimpfaktion findet am kommenden Sonntag, 18.04.21 von 9:00 bis 15:00 in der Realschule Dachau statt. "Unser Ziel ist es, allen impfwilligen Mitbürgerinnen und Mitbürger ab 60 Jahren bis Sonntagabend ein Impf­angebot machen zu können", sagt Landrat Stefan Löwl. Hilfreich wäre - so noch nicht geschehen - eine vorherige Registrierung auf dem bayernweiten Impfportal. Personen ohne Internet-Zugang können sich aber auch vor Ort registrieren lassen.

Aktuell haben bereits über 31.000 Personen und somit über 20 % der Landkreisbevölkerung eine Erstimpfung erhalten (Bayernweit 18,0%, Deutschland 17,8 %). Ziel ist es, bis zum Abschluss der "Impfturbo-Tage" am Sonntag über 34.000 Erstimpfungen im Landkreis zu haben.

Auch in der Folgewoche werden erneut mehrere tausend Erstimpfungen angeboten werden. Neben den regulären Impfstoff-Zuweisungen in Höhe von über 3500 Impfdosen der Hersteller BionTech und Moderna (allerdings für Erst- und Zweitimpfungen) ist es Landrat Stefan Löwl gelungen, nochmals 1000 Erstimpfdosen des Herstellers AstraZeneca für den Landkreis zu sichern.

Auf Grundlage der fachlichen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) sowie dem Beschluss der Gesundheitsminister-Konferenz vom 13.04.21 hat der für die Impfungen im Landkreis Dachau zuständige Versorgungsarzt in Abstimmung mit den lokalen fachlichen und medizinischen Stellen sowie den beiden Impfzentren entschieden, dass für die ab Ende April 2021 anstehenden Zweitimpfungen mit dem Impfstoff des Herstellers AstraZeneca folgendes gilt:

"Menschen mit AstraZeneca-Erstimpfung kommen einfach zum gebuchten Zweitimpf-Termin ins Impfzentrum bzw. zur vereinbarten Impfstelle und erhalten dort grundsätzlich eine mRNA-Zweitimpfung", stellt Dr. Christian Günzel klar. "Die Menschen brauchen nichts weiter zu tun. Alle bereits gebuchten Zweitimpftermine, egal ob nach neun oder nach zwölf Wochen, behalten ihre Gültigkeit." Die STIKO macht in ihrer Empfehlung u.a. deutlich, dass eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff nach einer Erstimpfung mit AstraZeneca sicher und wirksam ist. Nach zwei bis vier Wochen habe der Körper AstraZeneca vollständig abgebaut. Nur die körpereigenen Antikörper bleiben und werden durch die Zweitimpfung noch besser "trainiert".

Alle betroffenen Personen werden beim (bereits vereinbarten) Termin zur Zweitimpfung ent­sprechend informiert. Unter 60-Jährige werden im Impfzentrum bei der Zweitimpfung auf einen vorhandenen mRNA-Impfstoff "umgebucht"; bei einem entsprechenden Wunsch und ärztlicher Beratung kann die Zweitimpfung aber auch mit AstraZeneca erfolgen.

Die Situation an den Helios-Amper-Kliniken ist noch relativ normal. Derzeit befinden sich 3 Covid-Patienten auf Intensivstation (Alter 77, 77 und 84 Jahre) sowie 12 Patienten auf Normal­station (zwischen 36 und 83 Jahren, Durchschnitt 62,3 Jahre).

Ab kommenden Mittwoch, 21.04.21, betreibt das BRK am Landratsamt Dachau eine Schnelltest-Station: in der ersten Woche (21.04.-23.04.21) von 7:15 bis 9:00, ab 26.04.21 dann immer werktags von 7:00 bis 12:00.

15.04.21 - Landkreis-Bürgerinnen und Bürger ab 60 Jahre können sich am Sonntag, 18.04.21, von 9 bis 15 Uhr ohne Anmeldung in der Realschule Dachau (Nikolaus-Deichl-Straße 1) mit dem AstraZeneca-Wirkstoff gegen Corona impfen lassen.

15.04.21 - Am 1. und 2. Tag einer Infektion, wenn man bereits ansteckend ist, liefern Schnelltests noch ein negatives Ergebnis. Insofern sollte man ihnen nur begrenzt vertrauen, betont Gesundheitsexperte Karl Lauterbach.

14.04.21 - Landrat Stefan Löwl berichtet, dass derzeit etwa 15 bis 20 % der über 60-Jährigen eine Impf-Einladung mit Astra­Zeneca ablehnen, da sie von Berichten über Neben­wirkungen verun­sichert würden, die allerdings primär bei jüngeren Frauen auftreten.


Diese Seite wird möglichst täglich gegen 09:00 sowie nach Bedarf aktualisiert. Quellen: LRA, RKI, LGL.