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Faschingsumzug am 07.02.26
Wahl: Wer kandidiert am 08.03.26?
Veranstaltungen und Termine
15.02. 15:00 Cafe Kloiber: Schafkopf-Turnier der Grünen, Gäste willkommen.
19.02. 19:00 Gasthof Ostermair, Kollbach: CSU-Kandidatenvorstellung.
21.02. 14:00 Industriering 8, Seminarraum: vhs-Repair-Cafe.
25.02. 17:30 Cafe Kloiber: Stammtisch der Freien Wähler.
25.02. 19:00 Evang. Gemeindezentrum: Kirchenvorstandssitzung.
Weitere - Kalender/Ferien -
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Rechtsberatung für Jugendliche
Dank des Engagements des Dachauer Jugendkreistags gibt es regelmäßig eine
kostenlose Rechtsberatung für Jugendliche im Landkreis Dachau. Realisiert wird
das Angebot durch eine Kooperation zwischen dem Landkreis Dachau, der Stadt
Dachau und dem Münchner Anwaltsverein. Der nächste Termin ist Freitag, der
20.02.26 von 19:00 bis 20:30 im JUZ Dachau-Ost. Das Projekt bietet Jugendlichen
eine niedrigschwellige rechtliche Beratung unabhängig von Elternhaus und Schule,
zunächst als Modellprojekt in einem Jugendzentrum in Dachau, aber mit der klaren
Perspektive, das Angebot später auf weitere Einrichtungen im Landkreis
auszuweiten. Die Beratungstermine finden vorerst viermal im Jahr statt, eine
Anmeldung ist nicht nötig.
Schrodi und das liebe Geld

Die gut
besuchte Veranstaltung am 11.02.26 mit Michael Schrodi (SPD), Parlamentarischer
Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, war keine leichte Kost: Bei wem kann
gespart werden oder wie soll der Staat mehr Einnahmen erwirtschaften? Schrodi
[Bildmitte] sagt, er habe sich dafür stark gemacht, dass aus dem Sondervermögen
100 Milliarden an Länder und Kommunen für dringende zusätzliche Investitionen
fließen. "Doch weil diese Förderung hochbürokratisch geregelt ist, bekommen die
bayerischen Kommunen bisher nicht das, was ihnen zusteht", so Schrodi.
Verschärfend komme hinzu, dass der bayerische Finanzminister Albert Füracker die
Landesmittel kürzt, wenn eine Kommune Bundesmittel in Anspruch nimmt. Wenn vom
Abbau des Sozialstaats die Rede sei, werde der Konsum geschwächt und Bürger
würden zu extremistischen Parteien getrieben. "Wir müssen alles daran setzen,
unsere Stärken zu bewahren", ist das Credo des SPD-Politikers.
KI in der Ausländerbehörde
Der Landkreis Dachau gehört bundesweit zu sechs Regionen, die im Rahmen eines
Pilotprojekts den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) in digitalen
Antragsverfahren der Ausländerbehörden erproben. Ziel ist es, bei der
Online-Antragstellung unvollständige oder fehlerhafte Anträge zu vermeiden und
Bearbeitungszeiten zu verkürzen. Das Projekt "Aufenthalt Digital" umfasst
insgesamt zehn Online-Dienste, über die Aufenthaltstitel für verschiedene
Aufenthaltszwecke sowie weitere aufenthaltsrechtliche Leistungen digital
beantragt werden können. Die KI-Komponente wird zunächst in den Diensten
Erwerbstätigkeit, Ausbildung, Familiennachzug und Niederlassungserlaubnis
pilotiert und anschließend schrittweise auf weitere Dienste ausgeweitet.
Streik im Nahverkehr

Im Rahmen
der aktuellen Verhandlungen zum Tarifvertrag des Bayerischen Nahverkehrs hat die
Gewerkschaft Verdi für 11.02.26 zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. In
Dachau fahren von 04:30 bis Betriebsschluss keine Stadtbusse. Bei anderen Bussen
ist ein stark eingeschränkter Betrieb möglich, weil die privaten Busunternehmen
nicht bestreikt werden. Bei der Münchner Tram hängt das Angebot von der
Personalverfügbarkeit ab: Falls Fahrzeuge besetzt werden können, werden diese
zunächst auf der am stärksten nachgefragten Linie 20 in der Dachauer Straße
eingesetzt. Die U-Bahn fährt nur im Abschnitt Marienplatz - Fröttmaning. Alle
S-Bahnen und Regionalzüge sowie MVV-Regionalbusse mit den Liniennummern 200 bis
999 werden nicht bestreikt.
Der Wolf kommt näher
Laut genetischer Untersuchungen wurde ein am 17.01.26 bei Eckersberg im
Landkreis Pfaffenhofen tot aufgefundenes Reh von einem Wolf gerissen. Dies gaben
das bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) und das Landratsamt Pfaffenhofen jetzt
bekannt. Wölfe meiden normalerweise Menschen. Wer einem Wolf begegnet, sollte
ruhig weitergehen und dabei nicht stehen bleiben oder rennen. Hunde sollten in
Weide- und Waldgebieten angeleint werden. Im Landkreis Dachau wurde bisher noch
kein Wolf gesichtet.
Mit Cannabis unterwegs
Am
07.02.26 gegen 19:00 wurde ein 20-jähriger ungarischer Pkw-Fahrer aus der
Gemeinde Schwabhausen auf der Staatsstraße 2054 in Petershausen einer
Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei stellten die Beamten fest, dass er unter
dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein vor Ort durchgeführter Urin-Test
bestätigte den Verdacht und reagierte positiv auf den Cannabis-Wirkstoff THC.
Der Ungar musste seine Fahrt vor Ort beenden, sein Pkw-Schlüssel wurde durch die
Polizei in Verwahrung genommen.
Helferkreis trauert um Sarah Schulz
Der Helferkreis Asyl Petershausen trauert um
seine Koordinatorin Sarah Schulz, die am 01.02.26 nach kurzer, schwerer
Krankheit im Alter von nur 34 Jahren plötzlich verstarb. Sie hatte das Ehrenamt
seit Juli 2022 inne. Mit Einfühlungsvermögen und
großer Umsicht setzte sie sich tatkräftig für die Belange Geflüchteter ein.
Beruflich war sie als Chefredakteurin bei der Schlüterschen Mediengruppe tätig.
Callcenter-Betrug: 40.000 Euro weg
Am 05.02.26
kam es im Landkreis Dachau zu vermehrten Anrufen von Callcenter-Betrügern. Sie
versuchten, an das Vermögen der Opfer zu gelangen, und waren in einem Fall
erfolgreich. Dabei erbeuteten sie rund 40.000 Euro. Gegen Mittag erhielt eine
75-jährige Seniorin in Erdweg einen Anruf von einem falschen Bankmitarbeiter.
Dieser gab an, dass es bei ihrem Konto Probleme mit Viren gebe, und bat sie, die
nächste Zeit kein Online-Banking vorzunehmen. Später klingelte erneut das
Telefon: Nun gab sich der Betrüger als IT-Spezialist der Bank aus und brachte
sie dazu, ihr Erspartes auf angebliche Sicherheitskonten einer anderen Bank zu
überweisen. Anschließend sagte er, dass er später erneut anrufen werde. Da dies
bis zum Abend nicht erfolgte, kamen der Rentnerin Zweifel und sie erstattete
Anzeige bei der Polizei. Die Kripo Fürstenfeldbruck ermittelt.
Nein zu Haus im Außenbereich
Der Bauausschuss empfahl dem Gemeinderat am 05.02.26, ein Haus im Außenbereich
an der Kollbacher Straße in Weißling nicht zu genehmigen. Der sogenannte
Bau-Turbo (§246e BauGB) hätte es grundsätzlich ermöglicht, dem Bau entgegen dem
existenten Flächennutzungsplan zuzustimmen. Der Ausschuss befürchtete dabei
allerdings einen Präzedenzfall, den er unbedingt verhindern wollte. Die
Erschließung des Grundstücks mit Wasser und Abwasser sowie der Anschluss ans
Straßennetz seien zudem nicht gesichert.
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