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Nachrichten-Archiv 6/2024

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Katastrophenfall beendet
Bauschutt
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Am Nachmittag des 05.06.24 wurde der Katastrophenfall im Landkreis Dachau nach dem Hochwasser Anfang Juni aufgehoben. In einer ersten Bilanz fasst Kreisbrandrat Georg Reischl zusammen: "In Summe waren in den letzten Tagen über 1500 lokale Kräfte von THW, BRK und Feuerwehr im Einsatz. Hinzukommen 140 Kräfte in drei Hilfskontingenten. Sie alle waren in ca. 2000 Einsätzen eingebunden. Wir haben 480 m³ Sand in 35.000 Sandsäcke gefüllt und 250.000 Liter Heizöl-Wasser-Gemisch abgepumpt und entsorgt." In Petershausen wurde am P+R-Parkplatz östlich der Bahn eine zusätzliche Möglichkeit der Sperrmüll-Entsorgung geschaffen, aber nicht für Elektroschrott und Problemabfälle.

Soforthilfe für Hochwasser-Opfer
Für Personen bzw. Haushalte, die direkt vom Hochwasser im Juni 2024 betroffen sind, stehen vom Bayerischen Staatsministerium für Finanzen und Heimat Soforthilfen zur Verfügung. Es wird eine Soforthilfe "Haushalt und Hausrat" in Höhe von bis zu 5000 Euro je Haushalt gewährt (bei Versicherbarkeit Abschlag von 50 %). Zudem wird eine Soforthilfe "Ölschäden an Gebäuden" in Höhe von bis zu 10.000 Euro je Wohngebäude gewährt (bei Versicherbarkeit Abschlag von 50 %). Voraussetzung im Landkreis Dachau ist ein »Antrag beim Landratsamt, der in digitaler Form voraussichtlich ab 06.06.24 möglich ist.

Recyclinghof geschlossen
Wertstoffhof
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Der Recyclinghof Petershausen ist wegen Überflutung bis auf weiteres geschlossen. Die anderen Wertstoffhöfe des Landkreises Dachau sind jedoch angewiesen, wegen des Hochwassers auch brennbaren Sperrmüll mindestens die nächsten zwei Wochen kostenfrei anzunehmen. Elektroschrott und Kühlgeräte müssen getrennt abgegeben werden.
UPDATE 06.06.24: Der Wertstoffhof ist ab sofort wieder normal geöffnet.

Pegel geht langsam zurück
Am Morgen des 02.06.24 erreichte das Hochwasser der Glonn sein Maximum, das jenseits des bisherigen hundertjährigen Höchststandes lag. In zahlreichen Häusern Petershausens waren die Keller vollgelaufen, zum Teil stand das Wasser auch im Erdgeschoss; Strom, Telefon und Internet funktionierten dort nicht mehr. Die Zufahrtswege waren oft nicht begehbar, die betroffenen Einwohner wurden teils mit Schlauchbooten evakuiert. Im Landkreis Dachau wurde Katastrophenalarm ausgerufen. Am Tag darauf begann der Pegel wieder langsam zu sinken.

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