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Landradeln nach Hohenkammer
Am Sonntag, 16.06.24, fand unter der Initiative der Agenda-21- und Stadtradeln-Gruppen die Aktion "Landradeln" statt. Petershausens Bürgermeister, der selbst leider nicht mitradeln konnte, erläuterte jedoch den 22 Teilnehmenden vor dem Start am Pertrichplatz einige Gedanken dazu: Gegenwärtig ist der Straßenausbau inklusive des Neubaus des Geh- und Radweges entlang der Staatsstraße 2054 zumindest von Petershausen bis Glonnbercha zeitlich ein Stück näher gerückt und daher schon sehr vielversprechend. Trotzdem dürfe man jetzt nicht am Eingang von Glonnbercha haltmachen, sondern es sei ein durchgängiges Konzept erforderlich: "Wer A sagt, muss auch B sagen", so seine Worte.

Radeln
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Allerdings sollte trotz der überfälligen Erarbeitung eines Gesamtkonzepts der erste Abschnitt bis Glonnbercha zeitnah bis spätestens 2026 baulich verwirklicht werden, denn die Planung ist hierzu so gut wie abgeschlossen, so Dieter Lange.

Die Teilnehmer der Aktion radelten anschließend bei trockenem und schönem Wetter auf der St2054, von Petershausen kommend, über Glonnbercha, Mühldorf, Herschenhofen nach Hohenkammer bis vor das Schloßgelände. Sinn dieser Aktion war es, die Öffentlichkeit auf die dringende Notwendigkeit eines sicheren und durchgehenden Rad- und Gehweges aufmerksam zu machen. Mit dabei waren Bürger und Bürgerinnen aus den Gemeinden Petershausen und Hohenkammer, wobei letztere zur Anfahrt die Strecke schon mal in der Gegenrichtung ausprobieren durften. Bei der Ankunft vor dem Schloß in Hohenkammer erwartete die Truppe bereits ein kleines Empfangskommitee aus dem örtlichen Gemeinderat, welches vorher schon mehrere Biertisch-Garnituren aufgestellt hatte.

Zur anschließenden Diskussion über die Notwendigkeit und die Zuständigkeiten für die Realisierung eines durchgehenden Radwegs zwischen den beiden Gemeinden kam auch der stellvertretende Bürgermeister von Hohenkammer Michael Loy hinzu, und es entwickelten sich sehr angeregte Gesprächsrunden. So sei es z.B. nicht alleinige Aufgabe der Gemeinde Hohenkammer, sich um die Weiterführung der Strecke zu kümmern. Vielmehr müsste auch die Gemeinde Petershausen, zumindest noch bis zur Landkreis- und Gemeindegrenze zwischen Mühldorf und Herschenhofen, die Grundstücksverhandlungen mit den Besitzern führen. Es wurde auch klar, dass man hierzu wegen der Finanzierung des Projektes auch Unterstützung von Seiten der politischen Parteien benötige. Gefragt seien hierbei vor allem die jeweiligen Landtagsabgeordneten auf der Dachauer und Freisinger Seite. Michael Loy wird dies seinem Bürgermeister und Gemeinderatschef weitertragen.

Insgesamt konnten die Teilnehmer am lauschigen grünen Zielort in Hohenkammer direkt an der Glonn bei Getränken und Freibier allerhand Aspekte in Bezug auf die Ausbauproblematik erörtern und Fragen stellen. Auch der fortgeschrittene Planungsentwurf des ersten Abschnitts des Radwegs zwischen Petershausen und Glonnbercha (Stand Februar 2024) lag vor und konnte begutachtet und kommentiert werden.

Fazit: Es war ein schöner und wichtiger Ausflug in bester Stimmung und gestärkter Hoffnung auf eine fruchtbare und zeitnahe Gesamtplanung dieses für die Bürger so wichtigen Projektes.

Von Emil Andorfer und Dieter Lange, 19.06.24


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